Wenn aus Produkten Systeme werden – Weniger Schnittstellen, mehr Sicherheit
Was das konkret bedeutet, lässt sich an einem klassischen Beispiel erklären: dem Bad. In vielen Bauprojekten treffen hier unterschiedliche Gewerke, Produkte und Zuständigkeiten aufeinander: Unterkonstruktion, Abdichtung, Verlegung, Oberfläche. Jede Schnittstelle birgt ein Risiko. Und jeder Fehler landet am Ende beim Ausführenden.
Mit der Kombination aus ARDEX-Bauchemie und wedi-Systemlösungen wird dieser Ablauf neu gedacht: Bauplatten, Abdichtungssysteme und Verlege-Werkstoffe greifen technisch ineinander, sind geprüft, dokumentiert und aufeinander abgestimmt. Für Verarbeiter bedeutet das weniger Abstimmung, klar definierte Abläufe und vor allem Haftungssicherheit.
„Unsere Kunden wollen nicht fünf Produktdatenblätter vergleichen, sondern Gewissheit haben, dass das System funktioniert“, sagt Georg Strodl, Geschäftsführer Vertrieb bei ARDEX Österreich. „Ein Ansprechpartner, ein System, eine Logik. Das spart Zeit, reduziert Fehler und macht Projekte planbarer.“
wedi als Schlüssel im System
wedi spielt in dieser Strategie eine zentrale Rolle. Das Unternehmen bringt jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von innovativen Systemlösungen mit, insbesondere für anspruchsvolle Anwendungen im Bad- und Nassraum. In Kombination mit ARDEX entsteht ein durchgängiger Aufbau: von der tragfähigen Unterkonstruktion bis zur fertigen Oberfläche.
„Unsere Stärke liegt darin, Komplexität zu reduzieren“, sagt Fabian Rechlin, CEO wedi Group und Geschäftsführer der wedi GmbH. „Wenn unsere Systeme gemeinsam mit ARDEX eingesetzt werden, entsteht ein klar definierter Aufbau, der für Planer nachvollziehbar und für das Handwerk sicher umsetzbar ist.“
Dabei bleiben beide Marken eigenständig. ARDEX bleibt ARDEX, wedi bleibt wedi. Der Mehrwert entsteht nicht durch Vereinheitlichung, sondern durch technische Abstimmung.
Systemdenken als wirtschaftlicher Hebel
Für ARDEX ist die Kooperation Teil einer langfristigen Wachstumsstrategie. Statt auf kurzfristige Effekte setzt das Unternehmen auf Differenzierung durch Systemtiefe. Ergänzt wird das Portfolio durch weitere Marken wie GUTJAHR und LITHOFIN, die Lösungen für Außenflächen, Entwässerung, Flächenheizung sowie Reinigung und Werterhalt liefern.
Damit deckt ARDEX heute ein breites Spektrum ab: vom Untergrund über Abdichtung, Verlegung und Entwässerung bis hin zur Pflege der Oberfläche. Ein Ansatz, der in dieser Tiefe am österreichischen Markt selten ist.
„Wir denken nicht in Produkten, sondern in Anwendungen“, sagt ARDEX Geschäftsführer Gunther Sames. „Unser Anspruch ist es, Verantwortung über den gesamten Aufbau zu übernehmen: technisch, organisatorisch und partnerschaftlich.“
Signal an den Markt
Die offizielle Präsentation der Kooperation mit wedi erfolgt im Rahmen des ARDEX Vision Day 2026 in Loosdorf. Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt. Während viele Unternehmen angesichts der schleppenden Konjunktur vorsichtig agieren, investiert ARDEX in Struktur, System und Zukunftsfähigkeit. Für Handel, Handwerk und Planung ist das ein klares Signal: Wer Komplexität reduziert, schafft Vertrauen. Und wer Systeme liefert, gewinnt in einem Markt, der nach Sicherheit sucht.

Von Links nach Rechts:
Georg STRODL (ARDEX) – Fabien RECHLIN (wedi) – Ralf JOHANN (GUTJAHR) – Emanuel SCHREIBER (GUTJAHR) – Garvin STINGEL (LITHOFIN) – Gunther SAMES (ARDEX)
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Direkt-Link für die Pressekonferenz Fotos: https://sf.ardex.at/s/QgRRFqEM3YBkzKf
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E-Mail: martin.mayer@ardex.at
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